| Ausbildung |

"Wenn
ich groß bin möchte ich auch ein Rettungshund werden..."
Im
Wechsel Samstag oder Sonntag erfolgt die Ausbildung regelmäßig
einmal pro Woche auf unterschiedlichen Geländen.
Die
Grundausbildung eines Teams (Mensch und Hund) besteht aus theoretischen und
praktischen Lernteilen und dauert in der Regel
ca. 2 Jahre.
Als
Abschluß der Ausbildung erfolgt die erste Rettungshundeprüfung,
die regelmäßig überprüft und wiederholt werden muss.
| Ausbildung der Hunde |
Auf dem Weg zum Abseilen
Für
die Ausbildung zum Rettungshund eignen sich mittelgroße, wesensfeste
Hunde mit guter Nasenveranlagung.
Bereits im Welpen- und Junghundealter sollte die Ausbildung auf diese spezielle
Arbeit beginnen.
Verschiedenste Verhaltensweisen und Kommandos muss der Hund während
seiner Ausbildung erlernen.
Dazu zählen:
Gehorsamkeit und Unterordnung
Anzeige eines menschlichen Opfers (durch Verbellen, Bringseln, Freiverweisen)
Prägung von unterschiedlichen Opferlagen (liegend, sitzend,
kauernd, etc.)
zielgerichtete Bewegungen im Suchgebiet (Schicken und Lenken)
durch "Zick-Zack-Lauf" durchgeführtes Absuchen eines
festgelegten Suchgebietes
sichere Bewegungen auf unterschiedlichsten Untergründen
Gewöhnung an äussere Einflüsse (Einsatzlärm,
Feuer, Hitze, Kälte, etc.)
Arbeit an verschiedenen Geräten (Gerüst, Wippe, Sacktunnel)

Der Hund beim Durchqueren des Suchgebietes
| Ausbildung der Hundeführer |
Belohnung des Hundes durch das "Opfer"
Der
Hundeführer sollte Team- und Kooperationsfähigkeit, sowie die
Bereitschaft für Ausbildung und Einsätze einige Zeit der Freizeit
zu "opfern", mitbringen. Ausserdem benötigt der Hundeführer
viel Disziplin und Ausdauer für das Engagement, da auch bei Regen,
im Schnee oder in der Nacht Ausbildung und Einsätze stattfinden.
Die in mehrere Bereiche gegliederte Ausbildung in Theorie und Praxis umfasst
folgende Themengebiete:
Erste-Hilfe am Mensch
Erste-Hilfe am Hund
verschiedene Einsatztaktiken
Orientierung im Gelände mittels Karte und Kompass
Kommunikation (Funk 2 und 4 Meter)
Rettung von Verunglückten
Zusammenarbeit mit anderen Fachorganisationen (Polizei, Feuerwehr,
THW, etc.)
uvm.

Der Hund wird nach
seiner Arbeit belohnt

Während des Verbellens wartet der Hund auf die Bestätigung des
Hundeführers